Eine Postmigrantische Drag-Persona, polnisch-deutsche Erinnerungskultur und queeres Geflüster: Tubi Malcharzik & Team begeben sich mit PASKUDNIK auf die Suche nach einer Lücke im Familiengedächtnis; dem Wort, das oft die Lippen des Großvaters verließ, um das Enkelkind zu rufen. Aber eine eindeutige Übersetzung von PASKUDNIK gibt es nicht.
Einhundert Jahre nach der Volksabstimmung in der Grenzregion Oberschlesien und fünfzig Jahre nachdem die Familie im Grenzdurchgangslager Friedland in der Bundesrepublik Deutschland ankam, nimmt Tubi Malcharzik das Wort zum Ausgangspunkt, um deutsch-polnische Migrationsgeschichte mit immersiven Soundflächen, Erzählteppichen und Imagination rückwärts aufzurollen. Zwischen dem Esstisch einer oberschlesischen Familienfeier und der Oberfläche einer Dating-App berührt die Performance Fragen zu Geschlechterrollen und Sexualität, Antislawismus und Queerness.
Das Gastspiel findet in Kooperation mit der Stadt Lingen, der Hochschule Osnabrück / Institut für Theaterpädagogik Lingen und der Förderunion für Kunst und Kultur e.V. statt.
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