Zukunftstag im Marien Hospital Papenburg: Gesundheitsprofis von morgen?

Papenburg (pm). Im Rahmen des diesjährigen Zukunftstages (3. April 2025) hat das Marien Hospital Papenburg Aschendorf 25 Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 bis 14 Jahren die Möglichkeit geboten, einen Blick hinter die Kulissen des Klinikalltags zu werfen.
Fabian Brand
25 Schülerinnen und Schülern haben beim diesjährigen Zukunftstag einen Blick hinter die Kulissen des Klinikalltags im Marien Hospital geworfen. (Foto: Foto: Marien Hospital Papenburg Aschendorf)

Im Rahmen des diesjährigen Zukunftstages hat das Marien Hospital Papenburg Aschendorf 25 Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 bis 14 Jahren die Möglichkeit geboten, einen Blick hinter die Kulissen des Klinikalltags zu werfen. Engagierte Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen nahmen sich Zeit, ihre Tätigkeiten zu zeigen, Fragen zu beantworten und praxisnahe Einblicke zu geben. Auf dem Tagesplan standen die Themen: Pflegemaßnahmen, OP/AEMP, Pflege von Säuglingen, Besichtigung des Kreißsaals, Reanimationstraining, Labor, Gipsen, Notaufnahme und Rettungswagen besichtigen.

„Wir sind jedes Jahr mit unserer Gips-Aktion dabei, weil es den Kindern einfach so viel Spaß macht und sie den Gips auch als Andenken mit nach Hause nehmen können“, berichtete Alice Reck, Medizinische Fachangestellte in der unfallchirurgischen Ambulanz.

Mit Nadelhalter, Pinzette und Faden wurde auf einer Kompresse eine Naht wie im OP geübt. Zudem zeigte das Team der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte, welche Instrumente für Operationen genutzt werden und erklärte den Kreislauf der Reinigung und Sterilisation direkt in der Abteilung. „Der Zukunftstag ist für uns eine tolle Gelegenheit, junge Menschen frühzeitig für unsere Arbeitswelt zu interessieren und ihnen die gesellschaftliche Bedeutung unserer Berufe zu vermitteln“, sagte Marion Lüger, Leitung der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP).

Im Schockraum der Notaufnahme berichtete das Team mit welchen Verletzungen sie täglich konfrontiert werden und zeigte an einem beschädigten Fahrradhelm von einer ehemaligen Patientin, wie wichtig es ist einen Helm zu tragen. „Ich habe diese Patienten hier selber versorgt und ich kann euch sagen: Sicherheit beginnt im Alltag – und ein Helm rettet euer Leben“, so Sabrina Sanders, Organisatorische Leitung der Notaufnahme. Zur Unterstützung waren die Malteser mit einem Rettungswagen vor Ort, den die Kinder anschauen konnten.

„Wir hoffen, wir konnten einen bleibenden Eindruck hinterlassen – und vielleicht den ersten Schritt für eine Karriere im Gesundheitswesen ebnen“, freut sich Denise Kiesow, Unternehmenskommunikation, über die große Resonanz zum Zukunftstag.

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