Unter dem Thema „Aufbruch und Neubeginn“ haben Verwaltungsdirektor Stefan Lammers, Pflegedirektorin Heike Burrichter, René Kollai als Vertreter des Kuratoriums und Kathrin Schnieders als Schulleitung die Absolventen im Beisein der Lehrkräfte und Verterter der Einrichtungen verabschiedet. Im Schulungszentrum wurden die theoretischen und praktischen Kenntnisse vermittelt, in den Praxiseinrichtungen wie das Krankenhaus Ludmillenstift, aber auch in den Einrichtungen der Langzeitpflege und der ambulanten Pflege lernten die Pflegefachpersonen den Arbeitsalltag hautnah kennen.
Im Anschluss an die traditionelle Dankandacht, die Bärbel Wempe und Petra Kleene vom Team der Seelsorge mit dem Chor des Ludmillenstifts vorbereitet und begleitet haben, ging es zur feierlichen Zeugnisübergabe in das Gemeindehaus der Propstei Meppen.
„Heute ist ein ganz besonderer Tag, den wir gemeinsam feiern – einen Tag, der für Sie, unsere frisch examinierten Pflegefachpersonen, mit Stolz und Freude verbunden ist. Unter dem Motto „Oh happy day“ haben wir diese Feier gestaltet, und ich kann Ihnen sagen, dass ich glücklich bin, hier zu stehen und Ihnen zu gratulieren!“, so Kathrin Schnieders in ihrer Eingangsrede.
Besonders das Verlassen der Heimat und das Eintauchen in ein neues Land mit in einer anderen Kultur wurden betont. „Sie sind vor drei Jahren als 1. internationaler Kurs am Ludmillenstift gestartet und aus Vietnam, Uganda und Kenia in ein neues Land, in eine neue Stadt gekommen. Sie haben sich auf eine Reise begeben, die nicht nur mit neuen Erfahrungen, sondern auch mit Herausforderungen verbunden war. Sie haben sich in einer fremden Umgebung zurechtgefunden, neue Menschen kennengelernt und sich an neue Wohnverhältnisse, Sprachen, Essensgewohnheiten, Rituale und Sitten angepasst. Diese Anpassungsfähigkeit und der Mut, sich auf das Unbekannte einzulassen, sind bereits eine hoch anzurechnende Leistung.“, freut sich Stefan Lammers.
Bei der Übergabe der Zeugnisse gaben die rund 70 Gäste einen tosenden Beifall zum Besten, denn auch sie haben das Lernpensum und die Anspannung -insbesondere in der Prüfungszeit- miterlebt. Abschließend hält Frau Schnieders fest: „Die Pflege ist und bleibt ein gesellschaftlich wichtiger Beruf. Sie haben die Fähigkeit, das Leben von Menschen positiv zu beeinflussen, und ich ermutige Sie, sich diese Motivation und Freude am beruflichen Tun zu bewahren. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie auf Herausforderungen stoßen. Denken Sie daran, dass jede Begegnung, jede Unterstützung und jede liebevolle Geste einen Unterschied macht.“
Besonders zu erwähnen ist, dass alle Absolventen im Emsland bleiben und in der Pflege ihren beruflichen Weg weiter gestalten. Die neuen Auszubildenden stehen bereits in den Startlöchern und starten zum 01.04. mit der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachperson.
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