Besucher haben die Gelegenheit, in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau einzutauschen und mehr über die Zeit, in der sie lebte, zu erfahren. „Die Ausstellung wird von informativen Tafeln und einer Sammlung von Exponaten begleitet, die sowohl für Kinder als Erwachsene interessant sind“ erklärt Christin Jönen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Haren (Ems) und zudem Mitglied des Arbeitskreises Schwester Kunigunde, der die Ausstellung gestaltet und aufgebaut hat.
Besonders anschaulich ist das Replikat des weißen Bettlakens, welches Kunigunde zu Kriegsende todesmutig aus den Schallfenstern des Glockenturms gehisst hat. Durch diesen beherzten Einsatz wurde Haren am 8. April 1945 gewaltfrei den kanadischen Truppen übergeben und die Kirche als auch die Harener Bevölkerung gerettet.
Die Ausstellung „frauenORT Schwester Kunigunde“ ist ab sofort bis zum 28.07.2024 zu den Öffnungszeiten der St. Martinuskirche im Haupteingangsbereich zu besichtigen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen und kommen der Restaurierung der Kirche zu Gute.
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