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Die Polizei kesselte die Gästefans aus Halle vor der Hase-Hubbrücke ein.

Meppen (ots) – Gut 90 Gästefans des Halleschen FC haben am Sonntag für einen größeren Einsatz der Polizei gesorgt. Die von den szenekundigen Beamten (SKB) aus Halle als gewaltbereit eingestuften Anhänger waren konspirativ mit zwei polnischen Reisebussen ins Emsland gereist. Sie hatten eine Fahrt auf der Ems mit einem Ausflugsschiff gebucht und legten gegen 11.30 Uhr an der Emsbrücke in der Innenstadt an.
Die Gruppe hatte dabei zuvor für erhebliches Aufsehen gesorgt, weil sie auf dem Schiff bengalische Feuer abgebrannt hatte.

An Bord des Ausflugschiffes wurden bengalische Feuer entzündet.

Von der Emsbrücke aus machten sich die gut 90 Hallenser zu Fuß in Richtung der Heimfangaststätte Jersey auf. Die zwischenzeitig eingetroffenen Polizeikräfte der Einsatzhundertschaft aus Oldenburg konnten die HFC-Fans noch vor Erreichen der Kneipe stoppen. Sie versuchten die Polizeisperre zu durchbrechen und griffen die Beamten an. Verletzt wurde dabei niemand. Die 93 Problemfans wurden daraufhin in Gewahrsam genommen. Von allen wurden die Personalien festgestellt. 88 Personen wurden durchsucht. Dabei wurden Sturmhauben, ein sogenannter Polenböller und geringe Mengen Weichdrogen gefunden. Die Beamten hielten den Gewahrsam bis nach Spielende aufrecht. Eine Richterin beim Amtsgericht Meppen bestätigte die polizeilichen Maßnahmen. Die Fangruppe konnte gegen 15.50 Uhr die Rückreise antreten.

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Nach bisherigen Erkenntnissen kam es dabei zu keinen Zwischenfällen mehr. Im und am Stadion selbst blieb es vor, während und nach dem Spiel komplett ruhig. Die Polizei hat mehrere Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

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